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Wärmeverlust bei Altbauwohnungen

Dezember 27th, 2009 · No Comments

Altbauwohnungen sind in manchen Stadtvierteln sehr beliebt. Sie sind schön geschnitten, ein Hauch von Romantik herrscht zwischen Hinterhof und kleinen Gassen. Allerdings ist es nicht immer gesagt, dass man hier auch sparsam leben kann. Ganz unabhängig von den Mietpreisen können auf die Mieter und Besitzer von Altbauwohnungen durchaus hohe Kosten zukommen, wenn sie sich nicht vergewissern, dass zumindest die Fenster und Türen abgedichtet sind, sodass keine Heizungsluft nach außen dringt.

Nicht nur die Kosten, die bei einem solchen Wärmeverlust auf die Bewohner von Altbauwohnungen zukommen, sind ein Thema. Auch für die Umwelt ist das nicht unbedingt von Vorteil. Zu Zeiten von Klimawandel und Brennstoffknappheit sollte jedes unnötige Heizen vermieden werden. Bei der Besichtigung einer Wohnung sollte man also einmal die Finger an das Fenster halten, um zu prüfen, ob hier ein Luftaustausch stattfindet. Zugige Fenster sind oft auch beschlagen, weil die warme Heizungsluft und die kalte Luft von draußen für Tau sorgen. In diesem Fall sollte man den Vermieter fragen, ob eine Reparatur der Fenster geplant ist. Nur, wenn er dies auch schriftlich zusichert, sollte man den Mietvertrag für die Altbauwohnung unterschreiben. Ansonsten findet sich sicher auch noch ein anderes Objekt, mit dem man zufrieden sein kann.

Auch die Heizkörper in einer Altbauwohnung sollte man sich genau ansehen. Oft fehlen Thermostate, oder sie sind defekt. Eine uralte Heizungsanlage kann zu sehr hohen Verbrauchskosten führen. All dies sollte unbedingt vor einem Kauf oder dem Mieten abgeklärt werden, denn sind die Verträge erst unterschrieben, hat man Mühe, den Wärmeverlust, der zu bemängeln ist, noch zu beseitigen.