Immobilien gibt es wie Sand am Meer. Egal, ob man als künftiger Berliner von weit her in die Hauptstadt zieht, oder ob man zum Beispiel innerhalb der Großstadt selbst eine neue Bleibe sucht, man wird sicher das Passende finden. Der größte Wechsel an Wohnungsbesitzern oder Hausbesitzern findet in Berlin rund um die Flughäfen statt. Dies liegt vermutlich daran, dass eine Wohnung in Berlin manchmal nur zu Berufszwecken angemietet wird, weil man vielleicht täglich oder wöchentlich mit dem Flugzeug unterwegs ist. Gerade hier kann sich die Anstellung so schnell ändern, dass man sich eine neue Wohnung suchen muss.
Es ist nachgewiesen, dass gerade die Immobilie in Berlin - die in der Nähe von einem der drei Flugplätze gelegen ist - im Durchschnitt nur zwei Jahre lang denselben Bewohner hat. Zwar ist in der deutschen Hauptstadt der Wechsel der Wohnungen generell der höchste im ganzen Bundesgebiet, aber die Immobilien, die um die Berliner Flughäfen herum gebaut wurden, treiben durch den nahezu fliegenden Besitzerwechsel die Quote eben in diese Höhe. Natürlich trägt auch der Ostteil der Stadt dazu bei, dass immer mehr Menschen allein innerhalb Berlin nach einer neuen Immobilie suchen.
Zwar ist dies mittlerweile nicht mehr so gravierend, wie unmittelbar nach der Wende, jedoch wollen immer noch zahlreiche Bürger von Ost nach West ziehen. Dass sie dafür höhere Preise für die Immobilien einrechnen müssen, spielt eher eine untergeordnete Rolle. In erster Linie wollen sie nach Westberlin ziehen, weil entweder das Arbeitsangebot besser ist, oder weil sie einfach mehr Komfort in den Immobilien haben möchten. Egal, ob sie nun eine neue Wohnung im Westen der Stadt suchen, oder ob die Großstadtvilla in Charlottenburg ins Auge gefasst worden ist.
