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Immobilien Versteigerungen: Kaum noch Gebote

Dezember 14th, 2009 · No Comments

Die Finanzkrise macht sich auf dem Immobilien Markt immer deutlicher bemerkbar. Ein Beispiel dafür sind Ferienunterkünfte, die immer öfter von den Banken zur Versteigerung ausgeschrieben werden, weil die Eigentümer einfach nicht mehr um die Runden kommen. Selbst, wenn ein Familienmitglied noch zusätzlich arbeiten geht, lohnt sich ein Betrieb nicht mehr. Die traurige Folge ist die Versteigerung, denn kaum jemand will heute noch auf regulärem Weg ein nicht mehr rentables Objekt in dieser Branche kaufen.

Glücklich sind jene, die sich und ihre Immobilie noch durch Stammgäste über Wasser halten können, und so die Chance haben, wieder bessere Zeiten abzuwarten. Zwei Gründe spielen eine Rolle, warum die Zeiten schlecht sind. Insgesamt fahren viel weniger Menschen in den Urlaub, und wenn, dann nutzen sie Angebote zu Schnäppchenpreisen, die überall hin führen, aber nicht in deutsche Landen. Also stehen in den Ferienregionen in der Heimat die Uhren still. Rücklagen, falls vorhanden, sind bald aufgebraucht, und irgendwann bleibt nur noch die Wahl, die Immobilien zu verkaufen. Findet sich kein Käufer, was zur Zeit leider eher die Regel ist, steht die Versteigerung an.

Auch bei einer Versteigerung stehen die Banken und die Eigentümer vor einem Problem. Kaum noch jemand bietet auf die Objekte, selbst wenn sie gut geführt und in einem gepflegten Zustand sind. Wahrlich Spottpreise werden ohnehin schon veranschlagt, aber selbst dies ist keine Garantie, dass die Rettung aus der Misere endlich bevorsteht. Leider werden etliche Versteigerungen abgebrochen, weil sich nicht einmal ein Bieter auf das Mindestgebot auftreiben lässt. Bleibt zu hoffen, dass bald Licht in das Dunkel, das die Finanzkrise auf das Land wirft, strahlen wird.